Caspari, Manfred

27 January 1925 (Dresden) - 2010
Historical Notes

Manfred Caspari studiert Volkswirtschaft und promoviert 1958 an der Universität Tübingen. Er ist zunächst bei der ESSO AG München/Stuttgart tätig (1951-1955), dann im Bundeswirtschaftsministerium (1956-1963), wo er Leiter des Referates für Preispolitik ist (1958). Von 1963 bis 1968 ist er stellvertretender Kabinettschef des europäischen Kommissars Hans von der Groeben, wo er für den Wettbewerb und die Steuer- und Rechtsharmonisierung zuständig ist; von 1968 bis 1970 ist er dort für Inneren Markt und Regionalpolitik zuständiger Kabinettschef. 1970 ist er stellvertretender Leiter der Delegation für die Beitritts- und Freihandelszoneverhandlungen (bis 1972). Von 1973 bis 1974 ist er Kabinettschef des Kommissars Finn Gundelach, zuständig für Binnenmarkt und Zollunion. 1974 wird er stellvertretender Generaldirektor für Auswärtige Beziehungen, 1981 Generaldirektor für Wettbewerb (Anti-Trust, staatliche Beihilfen, staatliche Handelsmonopole). 1989 verlässt er die Kommission. Von 1990 bis 1993 ist er Präsident der Internationalen Kommission zum Schutz des Rheins in Koblenz und von 1990 bis 1996 ist er ‚Non-executive Director’ bei der Hercules Inc. Wilmington (USA). Seit 1995 ist er ebenfalls Präsident der Deutschen Sektion der Internationalen Vereinigung der ehemaligen Angehörigen der Europäischen Gemeinschaften. Manfred Caspari stirbt im 2010.

Interviews
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